Wer sind die Gewinner der Finanzkrise am internationalen Kapitalmarkt?
Wer sind die Gewinner der Finanzkrise am internationalen Kapitalmarkt?
Wenn man die gesamten Nachrichten über die Finanzkrise am internationalen Kapitalmarkt verfolgt, scheint es den Medienberichten zu folge nur Verlierer zu geben. Nach Ansicht von Herbert Montexier, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU in Sankt Augustin kann dieses aber nicht sein. „Schließlich sitzt niemand am Ende der Welt mit einem Streichholz und verbrennt die Geldnoten. Vielmehr handelt es sich hier um eine Umverteilung riesiger Geldmengen, an denen jemand mit verdient hat. Demzufolge gibt es also auch Gewinner, die aber anscheinend keiner kennt, denn da wo es Verlierer gibt, müssen naturgemäß Gewinner gegenüber stehen, so Herbert Montexier."
Wenn die WestLB, die Sachsen LB, die Bayern-LB, die IKB Deutsche Industriebank oder wie jetzt auch zu hören ist die KfW-Bank erhebliche Verluste in ihren Büchern haben, müsste aufgrund der Bücher nachvollziehbar sein, wo die erheblichen Geldmengen gewandert sind. Auch amerikanische Finanzinstitute müssen Bücher führen, sodass der Kapitalfluss von Europa hinweg über Amerika hinaus bis in dem entferntesten Winkel auf dieser Welt nachvollziehbar sein sollte.
Nicht nachvollziehbar ist es jedoch für die klein- und mittelständischen Unternehmen, aber auch für die Bürger in unserem Land, dass diese Finanzkrise den Medienberichten zufolge den Steuerzahlern hierzulande schlimmstenfalls mit über 30 Milliarden EURO kosten und sie mit den Kosten der Finanzkrise belastet werden sollen. „Bei jedem Schatzmeister eines beliebigen Vereines in unserem Lande wäre der Vorwurf der Veruntreuung fremder Gelder zu hören gewesen und ggf. auch die Staatsanwaltschaft eingeschaltet worden. Bei Finanzschwierigkeiten bzw. wirtschaftlichen Fehlentscheidungen müsste ein jeder Unternehmer in unserem Land dafür gerade stehen" so Herbert Montexier.
Diese Finanzkrise werden wohl die Bürger und die klein- und mittelständischen Unternehmen am Ende zahlen dürfen, denn die verschiedenen zukünftigen vorgeschlagenen Rettungskonstruktionen sind allesamt ähnlich. Fällt ein Bürge aus, tritt ein neuer Bürge an die Stelle des ersten Bürgen und fast immer handelt es sich dabei um öffentlich-rechtliche Institutionen, die u.a. von den Steuereinnahmen der Bürger leben.
Für den Bürger ist es nicht nachvollziehbar, wenn Kommunen bzw. Städte einen Nothaushaltsplan aufstellen müssen, die Städte und Kommunen Abstriche von freiwilligen Leistungen für die Bürger machen müssen, kulturelle und Freizeiteinrichtungen von den Städten geschlossen werden bzw. nicht saniert werden können, weil bereits vor der Finanzkrise das Geld fehlte, dann aber öffentlich-rechtliche Institutionen mit nicht unerheblichen Geldbeträgen als Bürge für die internationale Finanzkrise herhalten sollen, so der Vorsitzende Herbert Montexier der MIT der CDU in Sankt Augustin."
Insofern drängt sich eigentlich einem jeden Bürger doch die Frage auf, wer sind die Gewinner dieser globalen Finanzkrise?


MIT Stadtverband Sankt Augustin - Hennefer Straße 39 - 53757 Sankt Augustin - herbert.montexier@mit-sankt-augustin.de