Volkmar Klein: WestLB - SPD spielt falsch

"Wir müssen unsere Hausaufgaben in Nordrhein-Westfalen machen. Wer, wie Frau Kraft und die SPD im Düsseldorfer Landtag, den Menschen seit Monaten glauben machen will, man könnte die Probleme der WestLB quasi im Handstreich einem möglichen Fusionsinteressenten unterjubeln, der ist nicht nur ein Träumer, sondern ein Falschspieler." Das stellt der Sprecher der CDU-Landtagsfraktion im Finanzausschuss, Volkmar Klein, klar. Klein: "Mit ihren Beschlüssen vom Dezember 2007 und Februar 2008 haben alle Eigentümer, das sind das Land, die Sparkassen und die Landschaftsverbände, der Bank neue Chancen eröffnet. Mit der Risikoabschirmung, den Maßnahmen zur Restrukturierung und den Bausteinen zur Optimierung des Geschäftsmodells wird die Neuausrichtung der Bank gelingen. Dies sind unabhängig von einer möglichen Fusion mit einem anderen Institut nach wie vor die vorrangigen Ziele." Was zählt, sei die Zukunftsperspektive für die WestLB, so der Finanzexperte weiter. Er erw arte aber auch von den Sparkassenorganisationen, dass sie den Worten Taten folgen lassen.
Klein: "Die Konsolidierung der Landesbanken bleibt nach wie vor ein wichtiges Thema für die Bank und seine Eigentümer. Wir gehen davon aus, dass die Bank dazu einen aktiven Beitrag leisten wird. Auch der Bundesfinanzminister ist gefordert. Als ehemaliger Finanzminister und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen sollte ihm die Bedeutung und Rolle der Landesbanken, insbesondere der WestLB bekannt sein.Von ihm dürfte man daher eine aktivere Rolle erwarten."