Mehr Flexibilität statt einheitlicher Mindestlohn
Berlin, 28. Februar 2008
Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen im Februar 2008 erklärte der Hauptgeschäftsführer der Mittelstandsund Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, Hans-Dieter Lehnen: „Es ist erfreulich, dass die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt anhält. Allerdings darf nicht in Vergessenheit geraten, dass immer noch rund 3,6 Millionen Menschen keinen Arbeitsplatz haben. Die Bundesregierung ist weiterhin in der Pflicht, Rahmenbedingungen für mehr Wachstum und Beschäftigung zu schaffen. Dazu gehört eine konsequente Reformpolitik, weitere Maßnahmen zur Entbürokratisierung und die Entlastung der Arbeitnehmer und Unternehmer von zu hohen Steuern und Abgaben. Zudem gilt es, nicht dort zu experimentieren, wo wichtige Beiträge zur positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt geleistet wurden. Hierzu zählt auch die Zeitarbeitsbranche. Allein im Jahr 2006 konnten über 200.000 Menschen über diese Branche eine Arbeit aufnehmen. Die Zeitarbeitsbranche stellt dabei insbesondere für Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose eine Chance dar, über diese Brücke wieder dauerhaft zurück auf den Arbeitsmarkt zu finden. Ein einheitlicher Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche könnte die positiven Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt nachhaltig gefährden. Stattdessen sollte die Politik auf mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt setzen."
MIT-Stellungnahme Hans-Dieter Lehnen


MIT Stadtverband Sankt Augustin - Hennefer Straße 39 - 53757 Sankt Augustin - herbert.montexier@mit-sankt-augustin.de