Gute Wirtschaftsbilanz von Rüttgers in NRW

23. April 2010 - Rüttgers vor den Werkstoren

BenQ, Nokia, Opel - Ministerpräsident Rüttgers hatte reichlich Gelegenheit, um sich seinen Ruf als Arbeiterführer zu erarbeiten. Diesen wirft er nun in die Waagschale.

Auftritte vor beunruhigten Arbeitern gehörten für Jürgen Rüttgers in den vergangenen fünf Jahren zum Regierungsalltag: Etwas mehr als ein Jahr war der CDU-Politiker im Amt, da gingen im BenQ-Handywerk in Kamp-Lintfort die Lichter aus. Der taiwanesische Konzern schloss seine von Siemens übernommene Mobiltelefon-Sparte. In Kamp-Lintfort und Bocholt standen mehr als 1400 Beschäftigte auf der Straße - sie hatten von den Schließungsplänen aus dem Radio erfahren.

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Den Problemen bei großen Arbeitgebern im Land steht in NRW eine positive Entwicklung bei vielen kleinen und mittleren Unternehmen gegenüber. Trotz Wirtschaftskrise gibt es rund eine Viertelmillion sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse mehr als beim Regierungsantritt von Rüttgers vor fünf Jahren. Die Zahl der Arbeitslosen liegt um fast 250.000 niedriger als im Mai 2005.

Bei den Wählern kann Rüttgers mit der Wirtschaftsbilanz offensichtlich punkten. Auf keinem Feld ist der Kompetenzvorsprung der CDU in Umfragen so groß wie in der Wirtschaftspolitik. Geschickt hat der Regierungschef stets die Gewerkschaften in seine Politik eingebunden. Als Rüttgers in Detroit mit den GM-Bossen über Opel sprach, war der Landeschef der IG Metall, Oliver Burkhard, an seiner Seite.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/dossier/Ruettgers-vor-den-Werkstoren-article838413.html